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Salzburger Festspiele | Biografie Max Simonischek
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BIOGRAFIE

Max Simonischek

Max Simonischek, geboren 1982 in Berlin, wuchs in Zürich und Schleswig-Holstein auf. Er absolvierte von 2003 bis 2007 sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg und wirkte danach als festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin. Dort arbeitete er mit Armin Petras (Fritz Katers Stücke Heaven –ausgezeichnet mit dem Friedrich Luft Preis – und We Are Blood, Tom Lanoyes Mephisto Forever, John Steinbecks Die Früchte des Zorns, Jonathan Littells Die Wohlgesinnten), mit Tilman Köhler (Shakespeares Hamlet), Nuran David Calis (Shakespeares Romeo und Julia) sowie Jan Bosse (Sophokles/Hölderlins Antigonae/Hyperion). Von 2012 bis 2015 war Max Simonischek an den Münchner Kammerspielen fest engagiert und u.a. in der Uraufführung von Jelineks Die Straße. Die Stadt. Der Überfall (Regie: Johan Simons, Einladung zum Berliner Theatertreffen 2013), O’Neills Seltsames Intermezzo. Eine Familiensaga (Regie: Ivo van Hove, 2013), Kafkas Amerika (Regie: Julie Van den Berghe, 2013), Tschechows Onkel Wanja (Regie: Karin Henkel, Johan Simons, 2013), Horváths Geschichten aus dem Wienerwald (Regie: Stephan Kimmig, 2015) und Schillers Maria Stuart (Regie: Andreas Kriegenburg, 2015) zu erleben.

2014 war er bei den Salzburger Festspielen als Don Juan in Kriegenburgs Inszenierung von Horváths Don Juan kommt aus dem Krieg zu sehen. Seit 2015 arbeitet er als freischaffender Schauspieler und ist an verschiedenen Häusern zu Gast, etwa am Burgtheater in Pension Schöller (Regie: Andreas Kriegenburg, 2016), am Schauspiel Stuttgart in Die Marquise von O./Drachenblut sowie in Buch (Regie: Armin Petras, 2014/2015) und an der Oper Stuttgart in Orpheus in der Unterwelt (Regie: Armin Petras, 2016). Am Theater Neumarkt in Zürich inszenierte Max Simonischek 2015 Kafkas Der Bau, eine Produktion, die auch am Burgtheater in Wien gezeigt wird.

Zudem steht er regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera, etwa als Kommissar in der TV-Reihe Laim. Mit dem Regisseur Markus Imboden entstanden Der Verdingbub (2011; Prix Walo und Bayerischer Filmpreis) und Am Hang (2013). Weiters war er in den zweiteiligen Fernsehfilmen Hindenburg (2011; Deutscher Fernsehpreis) und Gotthard (2017), in Lars Beckers Komödie Wir machen durch bis morgen früh (2013), Akte Grüninger (2015) und Die Göttliche Ordnung (2017; Prix Walo) zu sehen.

Stand: April 2017

Max Simonischek, © Jeanne Degraa

Max Simonischek, © Jeanne Degraa

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