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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Die aktuellen Blogeinträge

Wie die Swarovski-Kristalle auf das Buhlschaftskleid kommen

9 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  17:06 h;
veröffentlicht in: Schauspiel

Behutsam nimmt Nina Fahrbach einen funkelnden Kristall auf die Pinzette, sie erhitzt ihn über einer Kerze – aber nicht zu lang, denn sonst setzt er Ruß an. Mit sanftem Druck landet der Swarovski-Kristall schließlich auf dem roten Seidensatin des Buhlschaftskleides. Nina Fahrbach ist Kostümmalerin und arbeitet zusammen mit Kaname Kiyono bereits seit vier Tagen daran, dass das Kleid der Geliebten in Hofmannsthals Jedermann im richtigen Glanz erscheint. „Es ist schon fast eine meditative Arbeit“, sagt Nina Fahrbach, während sie Stein für Stein erhitzt und auf dem Kleid platziert. Eine Vorlage gebe es nicht, erklärt Kaname Kiyono. Das sei eine Gefühlssache, wohin welcher Schmuckstein gehört.

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Zur Neuproduktion „Die Eroberung von Mexico“

7 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:04 h;
veröffentlicht in: Oper

Mitten in den Proben steckt das Team, das Wolfgang Rihms Oper Die Eroberung von Mexico bei den Salzburger Festspielen in Szene setzt. So ist es eine Besonderheit, dass sich Peter Konwitschny (Regie), Johannes Leiacker (Bühne und Kostüme), Ingo Metzmacher (Musikalische Leitung) und Bettina Bartz (Produktions-Dramaturgie) zu solch einem frühen Zeitpunkt, nämlich drei Wochen vor der Premiere, auf ein Podium setzen, um Fragen der Journalisten zu beantworten.

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Wiederholung wegen des großen Erfolges!

6 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:12 h;
veröffentlicht in: Oper, Schauspiel

Zahlreiche Neuinszenierungen warten auf die Gäste der Salzburger Festspiele in diesem Sommer, doch auch einige Wiederaufnahmen besonders erfolgreicher Inszenierungen stehen auf dem Programm. Dazu zählen Der Rosenkavalier, Iphigénie en Tauride, Norma, Il trovatore und der Jedermann. Wenn Sie also in den letzten Jahren eine Inszenierung verpasst haben, haben Sie vielleicht heuer noch das Glück, eine der begehrten Karten zu erhalten.

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Verbrechensaufklärung und Irrungen mit Florian Teichtmeister in Salzburg

3 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  12:05 h;
veröffentlicht in: Schauspiel

Dromio von Ephesus oder Dromio von Syracus? Eines haben diese beiden Figuren gemeinsam: sie werden im Sommer beide von Florian Teichtmeister verkörpert. Der österreichische Schauspieler sorgt so in William Shakespeares Die Komödie der Irrungen für Verwirrung. Erst kürzlich war Florian Teichtmeister in Salzburg, um für den neuen Krimi Der Tote vom Untersberg zu drehen.

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Kostenlos, bequem und umweltfreundlich zu den Salzburger Festspielen

1 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  16:54 h;
veröffentlicht in: Allgemein

„Wir wollen allen Gästen der Salzburger Festspiele auch in diesem Jahr wieder das attraktive Angebot machen, auf das Auto zu verzichten und gratis zu unseren Spielstätten zu kommen“, erklärt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

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„Clavigo“ einmal ganz anders …

24 JUN 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  16:33 h;
veröffentlicht in: Schauspiel

Nur noch wenige Wochen sind es bis zum Beginn der diesjährigen Salzburger Festspiele. Der Probenbetrieb läuft auf Hochtouren – so auch für die Schauspielproduktion Clavigo. Kürzlich fanden Dreharbeiten für die Inszenierung des Theaterstücks von Johann Wolfgang von Goethe statt. 

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Zum Tod von Helmuth Lohner

23 JUN 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  15:13 h;
veröffentlicht in: Allgemein

„Danke, lieber Helmuth Lohner, für die übermenschliche Anstrengung, die geradezu furiose Passion, mit der Du Deinem Beruf, Deiner Berufung seit Jahrzehnten gerecht zu werden versucht hast. Danke für die Art, wie Du mit allem, was Du warst und hattest, mit Deinem Hirn, Deinem Herzen und Deinem Körper unvergessliche Ereignisse geschaffen hast.“, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler in einer ersten Stellungnahme zum Tod Helmuth Lohners, der ihr auch ein persönlicher Freund war.

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MACKIE MESSER – EINE SALZBURGER DREIGROSCHENOPER

16 JUN 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  11:12 h;
veröffentlicht in: Schauspiel

In der Neuinszenierung von Mackie Messer – Eine Salzburger Dreigroschenoper bleibt Bertolt Brechts Originaltext erhalten, während der britische Komponist und Musikalische Leiter, Tony-, Grammy- und Olivier-Preisträger Martin Lowe den Songstil von Kurt Weill neu arrangiert und instrumentiert und den Klang der 20er und 30er Jahre so in unsere Zeit holen will. 

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Die Eroberung von Mexico • Komponist, Dirigent und Regisseur im Interview

8 JUN 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:00 h;
veröffentlicht in: Oper

Nach der umjubelten Uraufführung von Dionysos bei den Salzburger Festspielen 2010 wird dieses Jahr Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm aufgeführt. Im Folgenden kommen der Komponist, der Dirigent Ingo Metzmacher, welcher diese Oper 1992 in Hamburg aus der Taufe hob, sowie der Regisseur Peter Konwitschny zu Wort. 

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Zum Tod von Günther Schneider-Siemssen

2 JUN 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  16:14 h;
veröffentlicht in: Allgemein

„Die Arbeiten Günther Schneider-Siemssens waren für eine erfolgreiche Ära der Salzburger Festspiele stilprägend. Als kongenialer Partner Herbert von Karajans hat er über Jahrzehnte Festspielgeschichte geschrieben. Niemand hatte das Große Festspielhaus so gut im Griff wie Schneider-Siemssen“, mit diesen Worten drückte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ihre Trauer um den Tod des großartigen Bühnenbildners aus.
1965 kam es im Rahmen von Modest Mussorgskis Boris Godunow zur ersten Zusammenarbeit mit Karajan in Salzburg, für den er sowohl im Sommer als auch zu Ostern Pionierarbeit vor allem im Bereich der Lichtprojektion leistete. „Das Schönste ist, dass er immer zeichnet.“ Mit diesen knappen Worten charakterisierte der Maestro seinen Lieblingsbühnenbildner und brachte auch gleich Schneider-Siemssens Arbeitsweise auf den Punkt. In Gesprächen mit seinen Regisseuren machte er ständig Skizzen, um die Möglichkeiten, die ihm vorschwebten, gleich zu veranschaulichen. Mit einer verfeinerten Projektionstechnik – er nannte es ein „Malen mit Licht“ – gestaltete Schneider-Siemssen die eindrucksvollsten Bildräume und prägt über Jahrzehnte die Bühnenästhetik der Ära Karajan.
Rabl-Stadler: „Die schwarze Fahne, die heute am Festspielhaus weht, ist ein winziges Zeichen für die große Trauer und Dankbarkeit, die uns erfüllen.“

[Foto: Günther Schneider-Siemssen © Archiv der Salzburger Festspiele / Foto Ellinger]

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