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Salzburger Festspiele / Konzert / Solistenkonzert Pierre-Laurent Aimard
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Solistenkonzert • Pierre-Laurent Aimard

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JOHANN SEBASTIAN BACH • Das wohltemperierte Klavier I, BWV 846-869

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Pierre-Laurent Aimard, Klavier

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Hans von Bülow, der große Pianist und stilbildende Dirigent, prägte das Wort, dass Bachs Wohltemperiertes Klavier das Alte Testament und Beethovens Sonaten das Neue Testament der Klavierspieler seien. In den Solistenkonzerten der Salzburger Festspiele 2014 sind die beiden „Testamente“ zu erleben: Pierre-Laurent Aimard wird den 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers spielen, und Rudolf Buchbinder wird an sieben Abenden sämtliche Beethoven-Klaviersonaten vortragen – zwei Gebirge des Klavierrepertoires, universal in ihrer stilistischen und kompositorischen Vielfalt und ihrer musikalischen Wirkungsmacht.
Doch der Zauber der Klavierliteratur liegt nicht nur in diesen beiden Großzyklen, sondern in ihrer Fähigkeit zu ständiger Erneuerung. Dafür steht der Klavierabend, den Evgeny Kissin mit Schuberts Klaviersonate D-Dur D 850 eröffnen wird, einem Gegenentwurf zur Beethovenschen Tastendramatik; und er widmet sich auch dem Aufbruch in neue Klangwelten in den Jahren vor der nächsten Jahrhundertwende, den Alexander Skrjabin mit seinen Etüden op. 8 und seiner Fantasie-Sonate gis-Moll op. 19 unternahm. Im Mittelpunkt des Klavierabends von Grigory Sokolov wird Frédéric Chopins große h-Moll-Sonate op. 58 stehen. Doch nicht nur Pianisten prägen die Solistenkonzerte der Salzburger Festspiele 2014. Anne-Sophie Mutter und ihr Klavierpartner Lambert Orkis kontrastieren zwei Ecksteine des Repertoires, Mozarts e-Moll-Sonate und Beethovens „Kreutzersonate“, mit zwei Kompositionen, die Auftragswerke der großen deutschen Geigerin sind: der Solosonate La Follia von Krzysztof Penderecki und der Violinsonate Nr. 2 von André Previn.

Friedrich Sprondel

EDITORIAL 2014

Das Konzert 2014

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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