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Montblanc & Salzburg Festival Young Directors Project
Programm

YDP I • 1927 • Miloš Lolić • Hinkemann

Termine:
31. Juli, 1., 2. und 3
. August jeweils um 20:00 Uhr

Neuinszenierung
Koproduktion mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus

Miloš Lolić, Regie
Jelena Miletić, Kostüme
Sabine Kohlstedt, Bühnenbild
Nevena Glušica, Komposition
Almut Wagner, Dramaturgie

Mit Jonas Anders, Katharina Schmidt, Irene Kugler, Daniel Christensen, Rainer Galke, Markus Danzeisen, Jakob Ernst, Frank Seppeler und Christian Ehrich.

YDP II • Universität Mozarteum Salzburg • 36566 Tage

Termine:
8., 9., 10., 11. und 12.,August jeweils um 19:00 Uhr

Koproduktion mit der Universität Mozarteum Salzburg

Hans-Werner Kroesinger, Leitung
Christoph Lepschy, David Tushingham, Dramaturgie

mit Alexander L. Bauer, Valentin Baumeister, Peter Blum, Anna Brandstätter, Sophia Burtscher, Sergej Czepurnyi, Eric Droin, Martin Esser, Sylvia I. Häring, Kathrin Herm, Ludwig Hohl, Wolf Danny Homann, Sascha Thomas Koch, Adrienne Lejko, Niklas Maienschein, Cornelia Maschner, Maria Moser, Dominik Puhl, Dejana Radosavljevic, Vassilissa Reznikoff, Simon Rußig, David Schnaegelberger, Rebecca Seidel, Nina Steils, Caner Sunar, Alexander Tröger, Jana Vetten, Elisabeth Wegener, Anna Zadra

YDP III • Alexander Scott • Orpheus

Termine:
11., 13., 14. und 16. August jeweils um 20:00 Uhr

Gastspiel Little Bulb Theatre
Eine Koproduktion des Little Bulb Theatre mit dem Battersea Arts Centre
Little Bulb Theatre wird von Farnham Maltings produziert

Alexander Scott, Regie
Dominic Conway, Musikalische Leitung
Liz Moreton, Produzentin
Mary Drummond, Design
Ed Clarke, Sounddesign
Phil Bentley, Lichtdesign
Max Humphries, Masken und Puppen

Mit Clare Beresford, Dominic Conway, Miriam Gould, Charlie Penn, Tom Penn, Eugenie Pastor, Alexander Scott, , Shamira Turner

YDP IV • Nicolas Charaux • Der Abschied

Termine:
15., 17., 18., 20. und 24. August jeweils um 20:00 Uhr

Auftragswerk der Salzburger Festspiele
Uraufführung
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Nicolas Charaux, Regie
Gerhard Fischer, Licht
David Lipp, Sounddesign

Mit Paul Herwig

 

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Untitled (Et In Arcadia Ego) – Bildausschnitt, © Robert Longo

DOSSIER | YOUNG DIRECTORS PROJECT

Montblanc & Salzburg Festival
YDP III • Alexander Scott • Orpheus

Das Stück spielt im Paris der 1930er Jahre, zu einer Zeit, als das Schlimmste überstanden zu sein scheint. Eine Zeit der Liebe, der Musik, der ausgelassenen, lebensbejahenden Harmonie. Aber mitten in diese hart erkämpften Freuden und neu entdeckten Leidenschaften kehrt der Tod zurück und rafft das schönste und anziehendste menschliche Wesen dahin. Vielleicht stehen noch schlimmere Zeiten bevor? Oder ist es möglich, jemanden, den der Tod ereilt hat, zurückzuholen?

Untitled (Eric B), © Robert Longo

Wir befinden uns in einem heruntergekommenen Kabarett-Theater. Eurydice, gespielt von der Chanteuse Yvette Papin, wurde geraubt und in die Unterwelt entführt. Orpheus, in der Person des Gitarre-Helden Django Reinhardt, macht sich auf eine lange und abenteuerliche Reise, um sie zu retten. Es ist leicht zu erkennen, dass es sich bei der Geschichte, die uns da erzählt wird, um eine Fiktion handelt – aber dennoch: die Musik, die die Darsteller machen, ist real – nicht weniger als die Gefühle, die durch sie heraufbeschworen werden.
Man kann Little Bulb als ein Ensemble von Schauspielern bezeichnen, die Instrumente spielen – oder als eine Gruppe von Musikern, die allesamt auch Schauspieler sind. Ihr Auftritt im diesjährigen Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele ist eine Folge unserer vorangegangenen musikalisch-theatralischen Crossover-Produktionen Meine Bienen. Eine Schneiseund Ein Sommernachtstraum – allerdings wird diese Aufführung im Rahmen des Young Directors Project präsentiert. In den Worten von Regisseur Alexander Scott:Orpheus „ist eine wunderschöne Geschichte, die, wie wir festgestellt haben, bereits auf so viele unterschiedliche Arten erzählt wurde. Es ist eine Geschichte darüber, warum die Menschen Musik machen, und über deren seltsame und mysteriöse Macht, die Dinge zu verändern.“
Orpheus ist teils Theaterstück, teils Konzert; beides wird gleichermaßen von den pulsierenden Rhythmen des live Jazz angetrieben. Auf warmherzige und gewinnende Weise geht es zahlreichen Fragen nach, die auch anderswo in unserem diesjährigen Programm gestellt werden – Fragen nach der Liebe, nach Verlust und danach, wie man sich angesichts des Todes verhält.
Das Little Bulb Theatre wurde 2008 gegründet, als seine Mitglieder ihre Ausbildung an der Universität von Kent abschlossen. Ihre erste Produktion,Crocosmia, wurde beim damaligen Edinburgh Fringe Festival mit drei Preisen ausgezeichnet. Orpheus ist bis dato die größte und komplexeste Produktion des Ensembles.

David Tushingham
Übersetzt von Vera Neuroth